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27.11.08 | Soziale Ungleichheit und Gesundheit |
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Gesundheit von Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund im Stadtteil – eine Frage der Integration?!
4. Fachtagung in der Veranstaltungsreihe der Fachhochschule FH OOW und der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.
Mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland kommen aus Familien mit Migrationshintergrund. Vielfach verfügen sie nicht über eigene Migrationserfahrungen, sondern sind in der zweiten oder dritten Generation einer zugewanderten Familie geboren. Ihre Lebenssituation ist häufig geprägt durch soziale Benachteiligung und eine ungünstige Bildungssituation. Das betrifft auch ihre Wohnsituation und ihre Gesundheit. Sie leben häufiger in sogenannten sozialen Brennpunkten mit schwacher Infrastruktur, beengten Wohnraumverhältnissen, sind stärker von Übergewicht, Adipositas und Zahnerkrankungen betroffen und werden von Angeboten der Früherkennungsuntersuchungen seltener erreicht.
Angebote zur Gesundheitsförderung für diese Zielgruppe erfordern ein koordiniertes Vorgehen, in dem die verschiedensten Anbieter und Institutionen einer Kommune eng kooperieren, sich gegenseitig ergänzen und in ständigem Dialog sind. Besondere Herausforderungen liegen im bereichsübergreifenden Arbeiten, in der Koordination und Vernetzung der Dienste und in der Übertragung erfolgreicher Modelle auf hiesige Strukturen. Fachvorträge sollen in die Grundlagen einführen, die im Anschluss in mehreren Workshops vertieft werden.
Die Veranstaltung ist die vierte Tagung in der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Soziale Ungleichheit und Gesundheit – Theorie für Praxis“ der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. und des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit (Weiterbildungsmaster Public Health) der Fachhochschule Oldenburg, Ostfriesland, Wilhelmshaven. Sie zielt auf die Vernetzung der Akteure aus den Einrichtungen des Jugendhilfe-, Sozial-, Bildungs- und Gesundheitssektors in der Region Weser-Ems mit Wissenschaft und Politik, um gemeinsam erarbeitete Ergebnisse in Regionen und Kommunen zu tragen.
Tagungsflyer mit Anmeldeformular zum herunterladen und ausdrucken (PDF-Dokument) [223 KB]
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TAGUNGSPROGRAMM: |
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10.00 Uhr :: Begrüßung und Eröffnung der Veranstaltung Prof. Dr. Manfred Weisensee – Vize-Präsident der FH OOW MdL Norbert Böhlke, Sozialpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion
10.30 Uhr :: Gesundheit von Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund - Ergebnisse des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys [6.612 KB]
(KIGGS) Dr. Ute Ellert, Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung, Robert-Koch-Institut Berlin
11.15 Uhr :: Kaffeepause
11.30 Uhr :: „Gesundheit ist cool“ – Kinder mit Migrationshintergrund als Zielgruppe des Öffentlichen Gesundheitswesens [189 KB]
Dr. Zarah Mohammadzadeh, MdBB, Bündnis 90/Die Grünen
12.15 Uhr :: Migration und Armut im Quartier [2.417 KB]
Dr. Ayça Polat, Integrationsbeauftragte, Stadt Oldenburg
13.00 Uhr :: Mittagspause
14.00 Uhr :: Parallele Workshops
WS 1: Zielgruppenspezifische Gesundheitsförderung in der Kommune Gesundheitsfördernde Projekte in der Gemeinwesenarbeit [421 KB]
, Cordula Breitenfeldt, Stadt Oldenburg Jugendamt Integration von Kindern und Jugendlichen im Stadtteil - gemeinwesenorientierter Ansatz, Birgit Eicklenborg, Kinder- und Jugendhaus Barenburg, Stadt Emden; Kinder- und Frauengesundheit im Brennpunkt [71 KB]
, Jutta Flerlage, Frauengesundheitstreff Bremen -Tenever
WS 2: Modelle Guter Praxis „Sport und Bewegung“ „Mädchen wollen kicken“ – das Oldenburger Integrationsprojekt MICK, Julika Vosgerau und Dr. Ulf Gebken Aktionsbündnis Migration und Mobilität - Für mehr Bewegung im sozialen Raum [1.060 KB]
2007 - 2008 , Rea Kodalle, Universität Oldenburg Sportentwicklung und Integration von Kindern und Jugendlichen in Kommunen,Thomas Sprengelmeyer, Stadt Emden
WS 3: Die Sicht des ÖGD – Gratwanderung zwischen öffentlichem Auftrag und einer Realisierung in den Kommunen Kommunaler Kinder- und Jugendgesundheitsbericht - Situation der Migrantinnen und Migranten, Heike de Vries, Landkreis Leer, Gesundheitsamt (angefragt); Interkulturelle Öffnung im Niedersächsischen ÖGD [1.594 KB]
, Galina Osadtsaja, Landesgesundheitsamt Niedersachsen; Zahngesundheit aller Kindern im Stadtteil fördern [1.876 KB]
, Dr. Brigitte Brunner-Strepp, Team Zahngesundheit, Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück
WS 4: Jugendliche Flüchtlinge als besonders schutzbedürftige Gruppe Karin Loos, Dr. Hans-Georg Hofmeister, Niedersächsischer Flüchtlingsrat
16.30 Uhr :: Abschlusspodium
17.00 Uhr :: Ende der Veranstaltung
Moderation der Veranstaltung: Prof. Dr. Frauke Koppelin (FH OOW), Dr. Antje Richter (LVG und AfS Nds. e.V.)
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Organisationshinweise: |
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Tagungsort: Fachhochschule Oldenburg / Ostfriesland / Wilhelmshaven (FH OOW) Studienort: Oldenburg, Gebäude V (H+A) Zeughausstraße 73a, 26121 Oldenburg www.fh-oow.de/adressen/standorte/karten/lageplan_ol.php
Teilnahmebedingungen: Die Anmeldung nehmen wir nur schriftlich entgegen. Sie erfolgt unter Anerkennung der Teilnahmebedingungen und ist verbindlich. Damit wird die Teilnahmegebühr fällig. Bei Abmeldungen bis zwei Wochen vorher erstatten wir die Teilnahmegebühr abzgl. 10 Euro Verwaltungskosten. Bei späteren Absagen erfolgt keine Rückerstattung mehr. Eine gesonderte Rechnungsstellung und eine Anmeldebestätigung erfolgen nicht. Bitte bei der Anmeldung unbedingt die E-Mail Adresse angeben.
Anmeldeschluss ist der 21. November 2008
Teilnahmegebühren: Die Teilnahmegebühr beträgt 35 Euro (15 Euro für Studierende mit Nachweis) inkl. Tagungsgetränken und Mittagsimbiss.
Bankverbindung für die Tagungsgebühr: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e.V., Verwendungszweck: „Ihr Name und 27.11.2008 Oldb.“, Bank für Sozialwirtschaft, Kto.-Nr.: 840 40 00 BLZ: 251 205 10
Veranstalter: Fachhochschule Oldenburg / Ostfriesland / Wilhelmshaven Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit Constantiaplatz 4, 26721 Emden Internet: www.fh-oow.de
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e.V. Fenskeweg 2, 30165 Hannover Tel. 0511 / 350 00 52 (Info-Telefon)
Kooperationspartner: Techniker Krankenkasse, Stadt Oldenburg, Integrationsbeauftragte,Jugendamt Oldenburg, Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten, Gesundheitsamt Oldenburg, Niedersächsischer Flüchtlingsrat
Der bundesweite Kooperationsverbund wurde 2001 von der BZgA initiiert und wird zurzeit getragen aus einer Zusammenarbeit zwischen BZgA, allen Landesvereinigungen für Gesundheit, der Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung, dem BKK-Bundesverband und den Ersatzkassen VdAK/AEV. Der Kooperation gehören alle Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen, weitere Krankenkassen, Bundesverbände der Ärzteschaft, fünf Wohlfahrtsverbände und drei Länderministerien an. Insgesamt sind 50 Partnerorganisationen im Kooperationsverbund vertreten. Die Arbeit des Kooperationsverbundes wird begleitet durch einen Arbeitskreis aus nationalen und internationalen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis sowie Akteurinnen und Akteuren aus dem Gesundheitsförderungs- und Wohlfahrtsbereich. Das zentrale Ziel ist die Stärkung und Verbreitung guter Praxis in Projekten und Maßnahmen der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten.
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