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Lieber leiser und leistungsstärker! Lärmbelastungen sind ein zunehmendes Problem in der heutigen Gesellschaft und damit auch in den Schulen. Bereits jeder vierte Jugendliche weist einen problematischen, oft nicht erkannten Hörschaden auf.
Eine sich ändernde Schülerklientel sowie neue Unterrichtsmethoden haben in Abhängigkeit von der herrschenden Raumakustik oft einen höheren Geräuschpegel in Unterrichtsräumen zur Folge, welcher zu Informationsverlusten, Unterrichtsstörungen, vorzeitiger Ermüdung und damit einhergehenden Konzentrationsproblemen bei Schülerinnen und Schülern sowie bei Lehrkräften führt.
Schall und insbesondere Lärm wirken auf den gesamten Organismus. Lärm löst körperliche Stressreaktionen aus, die zu ernst zu nehmenden Gesundheitsschäden physischer und/oder psychischer Art führen können. Dieses gilt sowohl für Lehrkräfte als auch für Schülerinnen und Schüler. Untersuchungen zeigen, dass die Höhe des Lärmpegels in Klassen zum einen von der „akustischen Ergonomie“ der Räume abhängt, zum anderen aber auch von der Erziehung zur Lärmvermeidung von Anfang an.
Die Tagung informiert über gesundheitlich-medizinische Aspekte und gibt Einblicke in Zusammenhänge wie z. B.: · Abhängigkeit von Lärm und Sprachentwicklung · Zusammenhänge zwischen minimalen Hörproblemen und dauerhaften schulischen Misserfolgen · Stressfaktor Lärm: Körperliche Auswirkungen und Krankheiten · Einsatz von Hilfsmitteln und wirksame Maßnahmen zur Lärmreduzierung · Erziehungsfaktor Stimme: Ökonomischer und effektiver Einsatz der eigenen Stimme und der Stimme der Anderen
Die Tagung beleuchtet das Thema aus sehr unterschiedlichen Perspektiven und bietet neue Aspekte und Ansichten für ein gutes Gesundheitsmanagement an Schulen und damit eine Verbesserung der Schulqualität. Die Veranstaltung wendet sich an Schulleiterinnen, Schulleiter, Lehrkräfte, Eltern, Schulträger sowie Interessierte aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
Tagungsflyer mit Anmeldeformular zum herunterladen und ausdrucken [102 KB]
(PDF-Dokument)
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9:30 h Anmeldung, Begrüßungskaffee, Eintrag in die Foren
10:00 h Begrüßung Niedersächsisches Kultusministerium
10:15 h Hören, verstehen und sprechen Prof. Dr. Anke Lesinski-Schiedat, Medizinische Hochschule, Hannover
11:00 h Akustik in Bildungsstätten Rainer Machner, Konzeptentwicklung für Bildungs- und Erziehungsstätten, Lübeck
12:45 h Mittagspause, Markt der Möglichkeiten
14:00 h - 15:00 h Erste Runde der Foren zu den Themen
1. Kein Krach unter unserem Dach Uta Hillner, Birgit Klokkers Renate Pischke, Ernst- Moritz-Arndt-Schule, Nordhorn
2. Vom Lärm zur Lehrergesundheit – was können Lehrkräfte zur Gesunderhaltung tun? Dr. Birgit Nieskens, Zentrum für Angewandte Gesundheitswissenschaften, Lüneburg
3. Stimme im Unterricht Beate Josten, Atem-, Sprech - und Stimmlehrerin, Obernkirchen
4. Wer ist zuständig? Wer oder was kann helfen? Miriam Albers, Schulfachliche Dezernentin, Landeschulbehörde, Außenstelle Salzgitter
5. Erfahrungen und Umgang mit Tinnitus und Hörsturz im Schulalltag Klaus Hausmann, Gesundheitsberater, Celle
6. Nachhaltigkeit des Einsatzes von Lärmampeln in Grundschulen Dr. med. Manfred H. Pilgramm, Tinnituszentrum, Detmold
15:30 h - 16:30 h Zweite Runde der o.g. Foren (Wiederholung)
16.45 h Ende der Veranstaltung, Ausklang bei Kaffee, Keksen und Gesprächen
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