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Depression – gendersensible Ansätze für Fachkräfte
Mit dieser Fachtagung will die AG Gender und Depression des Bündnisses gegen Depression der Region Hannover dazu beitragen, dass bei der Behandlung von depressiven Menschen das Geschlecht als wichtige Einflussgröße nicht vergessen wird. Die Genderforschung hilft dabei, den geschlechtsbedingten Unterschieden auf die Spur zu kommen.
Frauen erkranken doppelt so häufig an Depressionen wie Männer. Sowohl in Bezug auf die Symptome als auch auf die Ursachen einer Depression lassen sich Geschlechtsunterschiede feststellen. Frauen und Männer reagieren unterschiedlich auf Antidepressiva. Von Interesse ist auch die Frage nach dem Zusammenhang von Migration, Geschlecht und Depression.
Aus diesen Aspekten ergeben sich Anhaltspunkte, präventive Ansätze, Gesundheitsförderung, Diagnostik und Behandlung gendersensibel zu gestalten. Diese Aspekte wollen wir in der Veranstaltung vertiefen. Wir laden alle Interessierten herzlich ein. Besonders Interessierte aus dem Gesundheits-, Bildungs-, Gleichstellungs- und Politikbereich möchten wir durch die Veranstaltung ansprechen.
Die Fachtagung ist die Auftaktveranstaltung zu einer Informationskampagne der AG Gender und Depression des Bündnisses gegen Depression der Region Hannover.
Tagungsflyer mit Anmeldeformular zum herunterladen und ausdrucken [594 KB]
(PDF Dokument)
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15.00 Uhr | Begrüßung Mechthild Schramme-Haack, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover Gender im Bündnis gegen Depression Prof. Dr. Detlef Dietrich, Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, Medizinische Hochschule Hannover und Koordinator des Bündnisses gegen Depression der Region Hannover
15.30 Uhr | Stand der Genderforschung zum Thema Depression Prof. Dr. Christine Kühner, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim
16.00 Uhr | Wie wirken Medikamente gegen Depression bei Frauen und Männern? Dr. Sara-Maria Haack, Universitätsklinikum Dresden
Moderation: Dr. Cornelia Goesmann, Vorsitzende des Bezirks Hannover der Ärztekammer Niedersachsen
16.30 Uhr | Pause
16.45 Uhr | Gender und Depression: Podiumsdiskussion mit - Prof. Dr. Detlef Dietrich, Koordinator des Bündnisses gegen Depression der Region Hannover - Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER Niedersachsen / Bremen - Dr. Meryam Schouler-Ocak, Charité, Berlin - Dr. Greif Sander, Klinikum Wahrendorff, AG Mittleres Lebensalter des Bündnisses - Dr. Christiane Perschke-Hartmann, AOK, AG höheres Lebensalter des Bündnisses
Moderation: Dr. Ute Sonntag, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.
18.00 Uhr | Ende der Veranstaltung
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