Workshopangebote: Kurze Workshops (2 Angebote wählbar) ...
1. KiTa-Verein Bewegter Kindergarten [532 KB]
Karsten Täger, Sportjugend Niedersachsen, Hannover
2. Markenzeichen Bewegter Kindergarten [28 KB]
Michael Wenkel, Nds. Turner-Bund, Hannover
3. Rollplan Bewegter Kindergarten Liesel Westermann-Krieg, MK Innerhalb der letzten drei Jahre wurden im halbjährlichen Zyklus sechs Regionen Niedersachsens mit dem 'Rollplan' erreicht. Er hat für die Kinder und die Erzieherinnen ein Fenster hin zu einem vielfältig bewegten Kindergarten geöffnet. Es geht dabei um die unverzichtbare Verzahnung von Theorie und Praxis in der Verbindung der Ausbildungsschulen der Erzieherinnen mit Projekt-Kindergärten aus deren Umfeld und der Fachhochschule Hannover. Der gemeinsame Umgang mit dem Gruppen-Bewegungskalender, mit eigens entwickeltem Beobachtungsmaterial und mit geeigneten Bewegungsmaterialien wird durch vielseitige Fortbildungen begleitet und qualifiziert zum Beobachten und Fördern der Bewegungsentwicklung im Setting Kindergarten.
4. Das Freiwillige soziale Jahr im Sport bewegt Kindertagesstätten Hajo Rosenbrock, ASC Göttingen e.V.
5. Konsultations-KiTa – aus der Praxis für die Praxis Kindertagesstätte Sehlwiese, Laatzen Als Bewegungskita ist es unser Ziel, den Alltag in der Einrichtung so bewegungsreich wie möglich zu gestalten. Dabei geht es zunächst darum, den Kindern viel Zeit zu gewähren, sich frei und nach eigenen Vorlieben zu bewegen, um so ein Bewusstsein für den eigenen Körper und dessen Möglichkeiten und Grenzen zu entwickeln. Vor allem möchten wir den Kindern vermitteln, dass Bewegung – zusammen mit anderen – Freude bereitet und gut tut. Als Erzieher bedeutet das für uns, ebenfalls aufgeschlossen und sensibel für neue und „alte“ Bewegungsangebote zu sein und zu erkennen, welche Angebote zu welchem Zeitpunkt – für die Entwicklung des Einzelnen und der Gruppe – sinnvoll sind. Daraus leiten sich u. a. Angebote wie gemeinsames Joggen, gruppenübergreifende Bewegungsmorgenkreise, themenbezogene (angeleitete) Bewegungsstunden, Sprachfördereinheiten mit Bewegungsanteilen, Kooperation mit einem Sportverein und Schwimmen ab. Bei Festen und Veranstaltungen wird „unser Bewegengungskonzept“ Eltern und Interessierten publik gemacht und praktisch näher gebracht, um so die Bewegung auch aus der Kita heraus in die Familien zu tragen. In unserem Workshop möchten wir Ihnen als Kursteilnehmer anhand von praktischen Beispielen von dieser Arbeit berichten und Sie dazu einladen, den Teil einer Bewegungseinheit – mit Alltagsmaterial – selbst zu erleben. Bitte bringen Sie für den Workshop bequeme Kleidung und Turnschuhe mit.
6. Sprache und Bewegung Simone Kielhorn, Leibniz Universität Hannover
7. Wenn Denken in Bewegung kommt und Bewegung ins Denken [350 KB]
Prof. Dr. Dieter Weber, Fachhochschule Hannover
8. Räume bewegungsfreundlich gestalten [36 KB]
Insa Abeling, GUV Hannover Die Welt erschließt sich dem Kind wesentlich über seine Erfahrungen durch Wahrnehmung und Bewegung. Es ist deshalb nicht gleichgültig, wie diese Welt beschaffen ist, d.h. mit welchen Dingen und Materialien wir unsere Kinder umgeben und in welchen Umwelten sie aufwachsen. Diese Erkenntnisse gewinnen vor allem an Bedeutung vor dem Hintergrund der heutigen Lebensbedingungen vieler Kinder, die eine Einschränkung der Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten zur Folge haben. Wenn wir die Entwicklung von Kindern fördern wollen, dann müssen wir eine Umwelt schaffen, die kindgemäße sinn- und tätigkeitsfördernde Anreize bietet: Welche Gestaltungsansätze für Innen- und Außenräume in Kindertageseinrichtungen lassen vielfältige Bewegungsmöglichkeiten zu und wie ist die verantwortungsbewusste Balance zwischen anforderungsreicher Bewegungsumwelt und dem möglichen Risikopotential zu finden?
9. Sicherheit durch Förderung der Sinne z. B. Rollerführerschein Hans Szypulski, Verkehrswart Georgsmarienhütte
10. Bewegte Familien – bewegte Kinder: Familienaktivierung im bewegten Kindergarten [164 KB]
Prof. Dr. Dörte Detert, Fachhochschule Hannover Seit langem ist bekannt, dass eine Begeisterung für Bewegung, wie für alle anderen Themen eng mit den ersten und wichtigsten Bezugspersonen verknüpft ist. Jedes Angebot aus der Kindertagesstätte muss sich zu Hause wiederfinden oder angenommen werden, damit es nachhaltig auf die Entwicklung des Kindes wirkt. Aber wie können wir die Familien erreichen? Welche Konzepte haben sich bewährt? Diesen Fragen soll in dem Workshop nachgegangen werden, wohl wissend, dass es keine Rezepte gibt. Sowohl das Gespräch als auch der thematische Abend sowie alternative Formen der Familienaktivierung werden betrachtet und Probleme thematisiert beim Erreichen von Familien, die wenig Bezug zum Thema Bewegung haben.
11. Sinnvoll und alltäglich – Bewegungsschule des Alltags [3.316 KB]
Elke Lippa-Jobmann, Praxis Ergotherapeutin und systemische Beratung, Hannover
|
12. Bewegte Kinderfeste Jörg Ide, Nds. Turnerjugend, Melle
13. Ringen und Raufen für Mädchen und Jungen Marius Kurbel, Sonderpädagogik, Tsun Gruppen, Hannover
14. Vom äußeren zum inneren Gleichgewicht: Elementare Bewegungserfahrung im Vorschulbereich - Arbeiten mit dem Material nach Elfriede Hengstenberg Walter Plagge, Sozial- und Bewegungspädagoge Diese Konzeption ist ein über Jahre erprobtes, zusätzliches Angebot im Vorschulalter und steht nicht in Konkurrenz zu spielpädagogischer Bewegungsangeboten. Sie fördert gezielt: den: Gleichgewichtssinn, die Koordination, die Geschmeidigkeit, die Konzentration, das Selbstvertrauen und das Sozialverhalten jedes einzelnen Kindes. Kerngedanke ist eine nach gruppenpädagogischen und -dynamischen Grundsätzen strukturierte Vorgehensweise: von der Struktur zum selbstständigen Handeln. Dieser Arbeitsansatz hilft jedem Kind individuell, sich stressarm und angstfrei zu erproben und zu entwickeln.
15. Kleine und große Spiele - Alte Spiele neu gedacht [706 KB]
Uschi Selchow, Landesturnschule Melle
16. Low-T-Ball [946 KB]
Jens Kunze, Nds. Tennisverband, Hannover Tennis wird als eine sehr komplexe Sportart betrachtet. Wir möchten anhand von praktischen Übungen und Spielen zeigen, dass bereits kleine Kinder mit Hilfe des sehr einfach zu spielenden Low-T-Ball’s vielfältige Körper- und Bewegungserfahrungen sammeln können. Low-T-Ball bietet einen idealen und einfachen Einstieg in ein Rückschlagspiel wie Tennis und führt zur Entwicklung und Verbesserung der motorischen Fähigkeiten. Beim Low-T-Ball ist das deutlich kleinere Spielfeld durch Einfassungen aus Holz begrenzt. Der Ball – zumeist ein größerer weicher und luftgefüllter Kunststoffball oder ein Wasserball – wird nicht über ein Netz, sondern unter einem Brett hindurch geschlagen (mit altersgerechten Tennissschlägern oder auch der Hand). Auf diese Weise bleibt er sehr viel länger im Spiel. Dadurch stellen sich nicht nur bei den Kleinsten ganz schnell Erfolgserlebnisse und die Freude am Spiel mit dem „Tennisschläger“ ein. Die verschiedenen Spiele und Übungen sind so einfach und klar, dass selbst Kinder und Erwachsene unterschiedlicher Fitness, Nationalitäten und Sprachen problemlos nach vorgegebenen Regeln oder nach selbst definierten Spielformen Low-T-Ball spielen und erleben können. Auch Turniere können innerhalb kürzester Zeit organisiert und gespielt werden.
17. Kleine Spiele zum Laufen, Springen, Werfen [33 KB]
Sarah Sjögrehn, Nds. Leichtathletikverband, Hannover Laufen, Springen und Werfen sind nicht nur die Grundbewegungen der Leichtathletik, sondern auch vieler weiterer Sportarten. Vor allem aber sind es einige der ersten Bewegungen, die Kinder in ihrer Entwicklung selbstständig durchführen. Laufen und Springen gehört zum Toben und ist somit Ausdruck von Bewegungsfreude, genauso wie Gegenstände (möglichst weit) wegzuwerfen. Die natürlichen Interessen und Bedürfnisse der Kinder aufnehmend gibt es viele Spiele rund ums Laufen, Springen und Werfen. Kindgerecht und spielerisch verpackt machen diese nicht nur viel Spaß, sondern helfen den Kindern auch bei ihrer motorischen Entwicklung und bilden die Basis für weiteres Sporttreiben. In meinem Workshop möchte ich eine Reihe von diesen Spielen präsentieren und mit den Teilnehmern ausprobieren.
18. Bewegung in der Ausbildung – Konzepte zur Qualifizierung angehender Erzieherinnen und Erzieher [34 KB]
Claudia Pommerien, Johanna Jacobs, Alice-Salomon-Schule, Hannover Das Verständnis von Bewegung als eine Grundlage für die Persönlichkeitsbildung und für frühkindliche Bildungsprozesse hat einen zentralen Stellenwert in der Elementarerziehung. Um die grundlegende und intensive Bewegungserziehung als unverzichtbaren Bestandteil der Erziehung und Bildung in den Kindertagesstätten weiter auszubauen, kommt der Ausbildung von Sozialassistentinnen/Sozialassistenten sowie Erzieherinnen/Erziehern in diesem Bereich eine besondere Bedeutung zu. Zur Qualifizierung angehender Erzieherinnen und Erzieher für die Arbeit in unterschiedlichen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern müssen Unterrichtskonzepte für die Bereiche Bewegung und Sport ausgebaut und vertieft werden. Die Auseinandersetzung mit dem komplexen Thema Bewegung in der Ausbildung ist z. B. durch eine Profilbildung in Form eines gesondert ausgewiesenen Wahlpflichtangebotes möglich. Wir möchten in unserem Workshop darstellen, unter welchen Rahmenbedingungen, mit welchen Zielen und Inhalten die Bereiche Bewegung und Sport verstärkt in die Ausbildung integriert werden können.
19. Die Schatzsuche im Kindergarten – von einer Defizit- zu einer Ressourcenorientierung Ines Eisenbarth, Universität Bayreuth Die Schatzsuche im Kindergarten ist ein Konzept der Universität Bayreuth und wird derzeit als ein Online-Seminar zur Organisationsentwicklung im Kindergarten angeboten. Es geht darum, die „Schätze“, sprich Ressourcen vor allem von Kindern, aber auch von Eltern und Pädagogischen Fachkräften aufzuspüren und gezielt zu stärken. Jedes Kind ist einzigartig und hat seine besonderen Stärken und Fähigkeiten. Oft nehmen wir diese Ressourcen jedoch gar nicht bewusst wahr, sehen sie als selbstverständlich an, oder konzentrieren uns bei „Problemkindern“ auf vorhandene Defizite. Anhand ausgewählter Praxisbeispiele aus der Schatzsuche im Kindergarten soll gezeigt werden, wie Erzieherinnen und Erzieher in Kindertagesstätten vielfältige Ressourcen von Kindern stärken können. Dabei spielt Bewegung eine zentrale Rolle: „Schatzsuche“ bedeutet auch, die Bewegungsbedürfnisse der Kinder ernst nehmen und ein bewegungsanregendes Umfeld zu schaffen, das Kinder zu kompetenten und starken Persönlichkeiten heranwachsen lässt. In diesem Workshop wird veranschaulicht, was es bedeutet, eine ressourcenorientierte Grundhaltung einzunehmen und welche Auswirkungen dies auf das pädagogische Handeln, insbesondere aber auch auf die Bewegungsangebote in Kitas haben kann.
20. Motorisch auffällige Kinder – Fördern durch Bewegung und Sport Dr. Peter Gaschler, NiLS, Hildesheim Christa Lauenstein, Astrid-Lindren-Schule Braunschweig Berichte über den schlechten Gesundheitszustand von Kindern haben in den letzten Jahren nicht abgenommen. „Deutsche Kinder werden immer fetter“ – „Immer mehr Kinder leiden unter Bewegungsmangel“, so eine plakative Zusammenfassung von Dordel (2003). Motorische Probleme betreffen das ganze Kind, auch seine emotionale, soziale und kognitive Entwicklung. Es ist notwendig, diese Kinder so früh wie möglich gezielt zu fördern. In diesem Workshop werden an ausgewählten Praxisbeispielen mögliche Schwerpunkte einer altersgemäßen motorischen Förderung in angeleiteten Bewegungsstunden aufgezeigt. Grundlage hierfür bildet die Veröffentlichungsreihe des Niedersächsischen Kultusministeriums „Kinder fördern durch Bewegung und Sport“. Die Praxisanregungen werden selbst ausprobiert, Sportkleidung ist daher Voraussetzung.
21. Welche Erkenntnisse in Bezug auf die motorische Entwicklung liefern die Schuleingangsuntersuchungen? Wolfgang Kaplick, Gesundheitsamt Landkreis Celle
... oder lange Workshops (nur 1 Angebot wählbar)
A) Schwimmen – schon im Kindergarten?! Thorsten Kriegel, i.A.d. Nds. Schwimmverbandes
B) Bewegungsförderung durch Musik Volker Rosin
|