25.09.07 | Gesund Leben Lernen - Wir reden mit!

Mit dem Ziel, Betroffene zu Beteiligten zu machen, startete am 25. September 2007 für weitere gesund leben lernen - Projektschulen die landesweite Tagung „Wir reden mit!“ in Hannover. Die Veranstaltung mit Schülerinnen und Schülern fand im Rahmen des Projektes gesund leben lernen in Kooperation mit dem BKK Landesverband Niedersachsen – Bremen und mit der Stiftung Leben & Umwelt, Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen statt.

Die Schülerinnen- und Schülervertreter verschiedener Schularten - von Förderschulen bis Gymnasien - haben sich als Botschafter der Schülerschaft ihrer Schule zusammengesetzt und deutlich gemacht, wie verantwortungsbewusst und intensiv sie sich an ihrer Schule beteiligen wollen und können. Entsprechend dem Grundsatz „Partizipation der Betroffenen“ haben sie ihre Ideen und Wünsche zur gesundheitsförderlichen Weiterentwicklung ihrer Schule aktiv erarbeitet und vorgestellt.

Ein besonderes Erlebnis auf der Veranstaltung war der Bericht einer Schülerin aus der Haupt- und Realschule Bösel, einer der ersten gesund leben lernen – Modellschulen, über ihre Teilnahme am ersten Weltjugend-Gesundheitskongress in Indien. Die Reise ist dank der Unterstützung des Kultusministeriums, der Techniker Krankenkasse und des Rotary Clubs Mülheim an der Ruhr, Schloss Broich möglich geworden.

Eine Fotogalerie vermittelt einen Eindruck von der Tagung. (BITTE HIER KLICKEN)

Ergebnisse der Arbeitsgruppen:

Das finden wir gut:
LehrerInnen (Betratungs- und VertauenslehrerInnen), MitschülerInnen, Praktika, Berufsberatung, Gewaltprävention, soziales Methodentraining, Rauchfreie Schule, Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage, Sicherheit vor Prügeleien und Diebstahl, Präventionstage, Zahngesundheit, Partnerschulen und AustauschschülerInnen, Veranstaltungen (Theater Sport), Spenden für guten Zweck, Studienfahrten, Ausflüge, Schulsanitäterausbildung, Projekte (NiKo, PRINT, SPECK, Volles Pfund gesund, Buddy, gesund leben lernen, Be smart – don’t start), Wahlpflichtkurse, Mediation, rückengerechte Möbel, elektronischer Vertretungsplan, lange Mittagspause, Schulhofgestaltung, Pausenhalle, Pausensport, Spielplatz, Spielhaus, Ausleihe von Spielgeräten, Garten und Teich, Raumgestaltung, Graffitiwand, Ruheraum, Computerraum, große Bibliothek, große helle Räume (Aula), Kunstausstellungen, Kiosk, Cafeteria, Schülerfirma, ehrenamtliche MitarbeiterInnen, Mittagessen, Getränkeautomat, bilingualer Unterricht, Projektwochen, Praxistage, Hausaufgabenbetreuung, AG’s, Computertraining, Arbeiten mit Laptops im normalen Unterricht

Das wünschen wir uns:
Größere Turnhalle, Spiegel in den Umkleideräumen der Turnhallen, saubere, heile und helle Umkleideräume in der Turnhalle (regelmäßig Glühbirnen austauschen), neue Dusche, Sportgruppen –Turniere, höhere Disziplin, Sportzonen (Fußball, Volleyball, Basketball....), Ruhezonen (auch auf dem Pausenhof), mehr Grünfläche zum Spielen, Sauberkeit und Erneuerung des Schulhofs (Schmierereien entfernen), Schulgarten pflegen, kleinere Klassen, Klassenräume schöner und heller gestalten (mehr Pflanzen und Blumen, mehr Bilder und Farbe in den Fluren und Klassen, besseres oder neues Mobiliar, mehr Steckdosen), stabile Stühle, abwechselungsreicher (gesünder!) essen am Kiosk, mehr Ausflüge mit der Schule nachmittags, Respekt vor LehrerInnen pflegen, Pausen attraktiver gestalten ( Bälle zum Ausleihen, Tischkicker, Basketballkörbe, eine Kletterwand, ein Billardtisch, neue Fußballtore), eine Regenpause, bessere Busverbindungen (mehr Busse, nähere Bushaltenstelle an der Schule), täglich frisches und warmes Mittagessen (eine Mensa für die Ganztagsschüler), saubere und hygienische Toiletten (Sanierung, mehr Personal, Toilettenpapier in allen Schultoiletten), Pausenhalle verschönern (Farbe und Mobiliar, Pflanzen, Bilder an die Wände...), Arbeiten an der Schule in der Ferienzeit erledigen, Schulklingel wieder anstellen, feste Räume für AG’s schaffen, Frühstücksangebot vor dem Unterricht, größere Cafeteria (mehr Angebote und Bestellungen in Cafeteria), Verbesserung des Fußballfeldes, Spielausleihe (1.+2. Pause), mehr Projekte (z.B. „Gewalt“), mehr Spielgelegenheiten, mehr Mitentscheidungs- und Mitspracherecht (mehr Rechte, mehr Eigenverantwortung, mehr Liberalität), Sanitätsdienst, noch mehr Austauschangebote, Informationsfluss (Jahrgangsvollversammlung mind. 1x pro Monat, durchgeführt von den Jahrgangssprechern), mehr Sitzgelegenheiten und gesündere Sitzmöglichkeiten (z.B. in der Aula), einen Schüler-Lehrer Tag, mehr Lehrkräfte für weniger Unterrichtausfall, Trinken im Unterricht, SchülerInnen sollten den Unterricht mitgestalten, aktive und abwechselungsreiche Unterrichtsgestaltung, interessante Unterrichtsfächer (mehr Informatikunterricht), regel- und verhältnismäßige Hausaufgaben und Absprache bei Lernkontrollen (Sek.1), bessere Stundenpläne, einen späteren Unterrichtsbeginn, Schuluniform und Schullogo, neuer Name für die Schule, „klasse Klassenzimmer“, Lärm im Schulalltag reduzieren, Hörerziehung, weitere Bewegungsmöglichkeiten, Tiere in der Schule, veränderte Pausenordnung bzw. Pausenverteilung, MP3-Player in der Pause nutzen, Fächer für jede Klasse, Entspannungskurse als Wahlpflichtangebot, ein freiwilliges Praktikum in den Herbstferien, ein Musikraum, eine Schülerband und eine Theatergruppe, Verbindung zwischen groß und klein, mehr Tages- und Klassenfahrten, bessere Lehrer, Kameradschaft, Verständnis