11.00 Begrüßung und Eröffnung der Tagung Stephan Weil, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover Dr. Frank Heuberger, Mitglied des Sprecherrats des BBE
Einführung in Thema und Tagungsablauf: Erhard O. Müller, Sprecher der AG 4 des BBE
TEIL I: WAS BEDEUTET DAS „LEITBILD BÜRGERKOMMUNE“ KONKRET?
11.30 Zukunfts-Szenario zur Einstimmung: Wie kann die Bürgerkommune im Jahr 2018 aussehen? Kerngedanken für das „Leitbild Bürgerkommune“
Hannes Wezel, Nürtingen & Ernst Weidl, Weyarn, CIVITAS-Botschafter
11.30 Spiegelung des Szenarios / Erfahrungen der Akteurinnen und Akteure Chancen und Grenzen der Bürgerkommune: Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen nehmen Stellung (Inputs und offene Diskussion)
Vorstellung des Diskussionspapiers „Zukunftstrends der Bürgergesellschaft“ durch die AG 4 des BBE
12.15 Mitgestaltung als Herausforderung der modernen Bürgerkommune Prof. Dr. Helmut Klages, Verwaltungshochschule Speyer Prof. Dr. Klaus Wermker, Leiter des Büro Stadtentwicklung der Stadt Essen
13.30 Mittagessen
TEIL II: DEN PROBLEMEN AUF DEN GRUND GEHEN…
I.) Erfahrungsaustausch in Arbeitsgruppen zu folgenden Themen: Kommunale Leistungen in Bürgerhand: geschickte Privatisierungsmasche oder Zukunftsmodell für ein lebendiges Gemeinwesen? Inputs: Andreas Roters, Städtenetzwerk NRW – Jörg Heidig, Bürger-GbR Putzkau/Sachsen
II.) Erfolgsfaktoren von Beteiligungsverfahren: Wer wird wie an welchen Entscheidungen beteiligt? Wie fließen die Ergebnisse in die formalen Entscheidungsgremien ein? Inputs: Erhard O. Müller, Netzwerk Zukunft – Andrea Frenzel-Heiduk, CIVITAS-Botschafterin
III.) Selbstorganisierte neue soziale Netze und große Verbände: Herausforderung, Gemeinsamkeiten und Differenzen bei der Realisierung des Bürgerschaftlichen Engagements Inputs: Paul Stanjek, ZWAR, Dortmund – Rudolf Devic, Dt. Caritas-Verband, Freiburg
IV.)Engagementfördernde Infrastrukturen: Welche Ressourcen, Einrichtungen und strukturbildenden Maßnahmen braucht eine lebendige Bürgerkommune? Inputs: Thomas Haigis, Bürgerkommune Filderstadt – Dr. Werner Heye, Stadt Hannover
V.) Besondere Erfahrungswelten und ihre Beteiligung (z.B. Jugendliche, Senior/ innen, Migrant/ innen, sozial Benachteiligte): Welcher Formen bedarf es? Wie ernst werden die Erwartungen von der Politik genommen? Inputs: Jutta Stratmann, ProSe, Dortmund – Ayse Gülec, Kulturzentrum Schlachthof, Kassel
Bürgerschaftliches Engagement in strukturschwachen Gebieten: Im Spannungsfeld zwischen rechtsextremen Tendenzen und Verödung der sozialen Angebotskultur. Inputs: Dr. Liudger Dienel, Projekt Bürgerkommune im Osten, TU Berlin – Wolfram Hülsemann, Brandenburger Institut für Gemeinwesenberatung
Dialogfähigkeit/Kommunikation/Vernetzung: Wie können die verschiedenen Interessen (engagierte Bürgerschaft, Verwaltung, Politik, Wirtschaft…) besser zusammengebracht werden? Inputs: Stefan Rommelfanger, Soziale Stadt, Gelsenkirchen – Dr. Frank Jost, vhw, Bundesverband für Wohneigentum & Stadtentwicklung
Diversity Management: Wie lässt sich die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements durch die Kommune bewältigen und steuern? Inputs: Agnes Christner, Städtetag Baden-Württemberg – Stefan Würz, Landes-Ehrenamtsagentur Hessen
18.30 Abendessen / Buffet
19.30 Austausch in gemütlicher Runde Unterhaltsame Betrachtungen zum Tagungsthema mit Gerda & Manni von „Fool-Tool“, Braunschweig
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9.15 Kurze Zwischenbilanz im Plenum
TEIL III: WAS IST ZU TUN? AUF DEM WEG ZU PRODUKTIVEN LÖSUNGEN…
9.30 Fortsetzung der thematischen Arbeitsgruppen mit neuer Fragestellung:
Welche Erwartungen und Anforderungen leiten sich aus dem bisher Diskutierten für die verschiedenen Bereiche ab: in Richtung auf Politik, Verwaltung, große Verbände, neue Netze, Unternehmen und nicht zuletzt auch die Bürgergesellschaft selbst?
Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden festgehalten und finden Eingang in ein Thesenpapier für eine lebendige Bürgerkommune
11.00 Kaffeepause
11.15 Was nehme ich mit / Was werde ich tun? Statements von Bürgermeister/ innen, Beteiligungsexpert/innen, Jugendlichen, Vertreter/innen aus Verbänden und Wirtschaft zu folgenden Leitfragen:Soziale Probleme sind ohne Bürgerengagement nicht mehr lösbar: was folgt daraus?
Anerkennungskultur als Beteiligungskultur – wie kann das gehen?
Wie können die Ansprüche von Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden, Verwaltung und Politik „unter einen Hut“ gebracht werden?mit:
Agnes Christner, Städtetag Baden-Württemberg
Matthias Baaß, Bürgermeister der Stadt Viernheim
Hans Peter Thierfeld, Bürgermeister der Stadt Strausberg
Dr. Hans-Liudger Dienel, Zentrum Technik und Gesellschaft, TU Berlin
Stephanie Pigorsch, Kinder- und Jugendbüro Potsdam
Dr. Frank Jost, vhw, Bundesverband für Wohneigentum und Stadtentwicklung, Berlin
Dr. Johannes Bohnen, Unternehmensberatung Bohnen, Kallmorgen & Partner, Berlin
Moderation: Sonja Kubisch, Bundesgeschäftsstelle des BBE & Erhard O. Müller, AG 4 des BBE
12.15 Thesen für eine lebendige Bürgerkommune und zu den Perspektiven der engagierten Bürgergesellschaft
Vorstellung des Thesenpapiers durch die AG 4 mit anschl. Diskussion und Verabschiedung
13.15 Voraussichtliches Ende der Veranstaltung
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