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06.11.07 | Soziale Ungleichheit und Gesundheit |
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Kinderarmut und frühe Prävention in Familien - Herausforderung für Kommunen und Regionen
Armut gilt als einer der bedeutendsten Risikofaktoren für die kindliche Entwicklung. Die Folgen äußern sich auch in der gesundheitlichen Entwicklung der Kinder, so dass soziale Benachteiligung oft auch mit gesundheitlicher Ungleichheit einhergeht.
Frühe Prävention in Familien gilt als ein viel versprechender Ansatz in der Armutsprävention, durch den negative Auswirkungen im sozialen und gesundheitlichen Bereich verhindert oder zumindest begrenzt werden können. Es gibt bereits viele erfolgreiche Modelle, die besonders wirksam sind, wenn die Hilfen nicht vereinzelt und punktuell ansetzen, sondern in ein integriertes Handlungskonzept eingebunden sind.
Diese Aufgabe erfordert ein koordiniertes Vorgehen, in dem die verschiedenen Anbieter und Institutionen einer Kommune eng kooperieren, sich gegenseitig ergänzen und im ständigen Dialog sind. Besondere Herausforderungen liegen unter anderem in bereichsübergreifenden Arbeiten, in der Koordination und Vernetzung der Dienste und in der Übertragung erfolgreicher Modelle auf ländliche Strukturen. Um einen Austausch über diese Themen zu unterstützen, sollen auf der Veranstaltung neben grundlegenden Fachvorträgen in drei Foren mehrere Ansätze vorgestellt werden, die die Potentiale eines integrierten, kommunalen Vorgehens spiegeln. Die Veranstaltung ist die zweite Tagung in der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Soziale Ungleichheit und Gesundheit - Theorie für Praxis“ des Fachbereiches Soziale Arbeit und Gesundheit (Weiterbildungsmaster Public Health) der Fachhochschule Oldenburg, Ostfriesland, Wilhelmshaven und der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V.
Die Veranstaltungsreihe zielt auf die Vernetzung der Akteure aus den Einrichtungen des Jugendhilfe-, Sozial-, Bildungs- und Gesundheitssektor in der Region Weser-Ems mit Wissenschaft und Politik, um gemeinsam erarbeitete Ergebnisse in Regionen und Kommunen zu tragen.
Aktueller Tagungsflyer mit Anmeldeformular zum herunterladen und ausdrucken. [86 KB]
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TAGUNGSPROGRAMM: |
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9.30 Uhr Anmeldung und Begrüßungskaffee
10.00 Uhr Vera Dominke, Präsidentin FH OOW Ulla Groskurt (SPD), MdL Niedersachsen Rita Schilling, 1. Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg
10.30 Uhr Armut und Resilienz [283 KB]
Dr. Antje Richter, Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V.
11.15 Uhr Frühe Prävention - Wahrnehmen, Warnen, Handeln [256 KB]
Prof. Dr. Sabine Wagenblass, Hochschule Bremen (Fachbereich Sozialwesen)
12.15 Uhr Mittagspause und `Markt der Möglichkeiten´
13.45 Uhr Kommunale Strategien - Ansätze in der Kommune:
Forum 1 Schutzengel e.V., Volker Syring, Flensburg Familienprojekt Adebar, Mirjam Hartmann, Hamburg (Vortrag [46 KB]
+ PowerPoint [285 KB]
) Moderation: Dr. Antje Richter, LVG e.V.
Forum 2 Familienhebammen - Stiftung Eine Chance Für Kinder, Prof. Dr. Adolf Windorfer, Hannover [1.087 KB]
Präventionsprojekt Tipp Tapp, Eberhard Zimmermann, [939 KB]
Dr. Elisabeth Horstkotte, Gesundheitsamt Bremen [824 KB]
Moderation: Prof. Dr. Frauke Koppelin, FH OOW
Forum 3 Frühe Förderung bei Pro Familia Emden, Marion Jacobs [208 KB]
WIKI - Wilhelmshavener Kinderhilfe, Wolfgang Schwarz [119 KB]
Moderation: Prof. Dr. Andrea Caby, FH OOW
16.15 Uhr Abschlusstreffen
16.45 Uhr Veranstaltungsende
Anmeldung zum "Markt der Möglichkeiten": Sie haben die Möglichkeit einen eigenen Stand für den "Markt der Möglichkeiten" anzumelden (max. ein Tisch/Stuhl und Pinwand) um Ihr(e) Projekt(e) im Rahmen der Tagung vorzustellen (siehe Anmeldebogen). Die Anzahl der Standplätze ist begrenzt, daher behält sich der Veranstalter vor, nur die freien Plätze nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung zu belegen. Wir bitten um Verständnis.
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