02.02.07 | Psychosoziale Gesundheit an Hochschulen

Schwerpunkt Beschäftigte

Thementag des Arbeitskreises Gesundheitsfördernde Hochschulen am 2.2. 2007 in Aachen

Psychosoziale Gesundheit ist ein zentrales Thema, auch für die Zukunft: Sie ist nicht nur Bestandteil individuellen und sozialen Wohlbefindens, sie ist darüber hinaus auch Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit von Beschäftigten.

Die derzeit stattfindenden Umbrüche in Hochschulen – von der Einführung von Globalhaushalten bis hin zur Umstellung des Studiensystems auf neue Abschlüsse – stellen für alle, die in Hochschulen arbeiten, eine besondere Herausforderung dar. Beschäftigte an Hochschulen setzen sich angesichts eines anspruchsvollen und umfangreichen Aufgabenspektrums und sinkender Stellenzahlen zunehmend mit Fragen nach den Grenzen der eigenen psychischen Belastbarkeit auseinander.

An diesem Thementag werden spezifische Fragestellungen zur psychosozialen Gesundheit von Beschäftigten im Setting Hochschule beleuchtet. Es geht um Impulse, wie die Arbeit in Lehre und Forschung, Technik und Verwaltung gesünder gestaltet werden kann.
Der Thementag wird vom Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen mit der RWTH Aachen und mit freundlicher Unterstützung der Techniker Krankenkasse durchgeführt.

Veranstaltungsprogramm:

10.00 Uhr
Anmeldung und Begrüßungskaffee

10.20 Uhr
Grußworte und Einführung ins Thema
Prof. Dr. Rolf Rossaint, Prorektor RWTH Aachen

10.30 Uhr
Psychosoziale Gesundheit: Definition und Rahmenbedingungen [369 KB]
Prof. Dr. Irmgard Vogt, Fachhochschule Frankfurt am Main

10.50 Uhr
Psychosoziale Gesundheit: Aktuelle Datenlage und Bedeutung im Setting Hochschule [1.540 KB]
Dr. Sabine Voermans, Techniker Krankenkasse

11.10 Uhr
Diskussion

11.20 Uhr
Psychosoziale Gesundheit: Beiträge und Erwartungen der Ausbildungsleitung [857 KB]
Petra Cohnen, Leiterin des Ausbildungszentrums, RWTH Aachen

11.40 Uhr
Diskussion

11.50 Uhr
Kaffeepause

12.10 Uhr
Rahmenbedingungen des Wissenschaftsbetriebes und ihre Auswirkungen auf die psychosoziale Gesundheit – Problemerkennung und präventive Ansätze [85 KB]
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Schneider, Universität Rostock

12.30 Uhr
Diskussion

12.40 Uhr
Hochschulen im demographischen Umbruch: Handlungsstrategien für die Personalführung [2.273 KB]
Carsten Baye, healthpro GmbH, Projektleiter Rebequa, Düsseldorf

13.00 Uhr
Diskussion

13.10 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Gesundheitsförderung für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte [125 KB]
Simone Tuschinske, Universität Bielefeld

14.20 Uhr
Diskussion

14.30 Uhr
Mitarbeiterberatung, besonders des nicht-wissenschaftlichen Personals: ein Angebot am konkreten Beispiel der Sozialberatung an der RWTH Aachen [898 KB]
Johannes Hoven, Sozialberatung RWTH Aachen

14.50 Uhr
Diskussion

15.00 Uhr
Kaffeepause

15.20 Uhr
Vier-Ecken-Modell

Ecke 1: Dienstvereinbarungen / Leitlinien zur Förderung von psychosozialer Gesundheit und ihre Umsetzung [114 KB]
Dr. Ferdinand Gröben, Universität Karlsruhe

Ecke 2: Gesund durch die Ausbildung: [162 KB] Praxisprojekte zur gesundheitlichen Situation von Auszubildenden aus den Firmen Daimler und Haereus
Raimund Reik, Haereus, Hanau

Ecke 3: Praxis des Konfliktmanagements [2.448 KB]
Dr. Elisabeth Wienemann, Universität Hannover

Ecke 4: Erfahrungen bei der Umsetzung des § 84, SGB IX [40 KB]
Dr. med. Henning Allmers, MPH

Parallel: work – life – balance [1.822 KB]
Fortlaufende Information über das audit familien-freundliche Hochschule mit Beispielen zur Umsetzung

16.20 Uhr
Kaffeepause

16.40 Uhr
Wie mache ich psychosoziale Gesundheit in meiner Hochschule zum Thema? [22 KB]
Warum sollten Hochschulen in diesen Bereich investieren?
Tipps und Meinungen von ReferentInnen und Tagungsgästen, moderiert von Dr. Henrike Steudel, Universitätsklinikum Bonn, und Joachim Müller, Hochschul-Informations-System (HIS), Hannover

17.30 Uhr
Ende der Veranstaltung

Es führen durch das Programm:
Dr. Brigitte Steinke, Techniker Krankenkasse, und Ute Sonntag, Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V.

Parallel-Angebot der Techniker Krankenkasse ab 9.30 Uhr durchgängig den ganzen Tag:
ISense: Computergestützter Test zur Entspannungsfähigkeit und Kurzberatung, durchgeführt von Anik Roerdink-Veldboom (Gesamtzeit ca. 10 Minuten) Raum 002 (Erdgeschoss)