| 09.06.10 | NIEDER-GESCHLAGEN? Gewalt, Trauma und Depression – geschlechtsspezifische Betrachtungen |
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Wenn von Depressionen die Rede ist, werden Gewalterfahrungen als Auslöser oftmals nicht in Betracht gezogen. Depressionen sind jedoch eine der am häufigsten auftretenden Traumafolgestörungen. In der gesundheitlichen Versorgung zeigen sich eine Reihe von Defiziten. So bleiben Gewalterfahrungen und daraus resultierende Traumata als Auslöser für Depressionen häufig unerkannt, depressive Symptome werden bei Menschen, die Gewalt erfahren haben, auch leicht übersehen. Eine zu späte Behandlung oder Fehlbehandlung kann zu jahrelangen chronischen Beschwerden führen. Die Tagung beleuchtet den Zusammenhang von Gewalt, Trauma und Depression, fragt nach geschlechtsspezifischen Unterschieden in Symptomatik, Therapie, Rehabilitation und Prävention. Auch Aspekte der in unserer Gesellschaft zu verzeichnenden Zunahme depressiver Erkrankungen werden erörtert. Abschließend werden Anforderungen an eine geschlechtsspezifische Prävention und gesundheitliche Versorgung Betroffener diskutiert. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, besonders Fachkräfte aus dem Gesundheits-, Bildungs-, Gleichstellungs- und Politikbereich möchten wir ansprechen. Flyer als PDF Download Programm: 14 Uhr | Stehkaffee 14.30 Uhr | Begrüßung Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover Erwin Jordan, Sozialdezernent der Region Hannover Prof. Dr. Petra Garlipp , Bündnis gegen Depression der Region Hannover 14.45 Uhr | Übererregt oder depressiv? Explodieren oder implodieren? Über die Schwierigkeit, nach erlittener Gewalt die eigenen Gefühle zu (er)klären Michaela Huber, Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin in Traumabehandlung, Göttingen 16.15 Uhr | Pause 16.45 Uhr | Perspektiven für gendersensible Prävention und gesundheitliche Versorgung Podiumsdiskussion mit: Dr. Margarete Wegenast, Bundesverband der Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen (BFF) Michaela Huber Almut Koesling, Männerbüro Hannover e.V. Maren Otto, Bestärkungsstelle für das Hannoversche Interventionsprogramm Gegen MännerGewalt in der Familie (HAIP-Verbund) Prof. Dr. Petra Garlipp, Bündnis gegen Depression der Region Hannover Gertrud Corman-Bergau, Psychotherapeutenkammer Niedersachsen und Beirat für das Netzwerk traumatisierter Flüchtlinge Niedersachsen 18.15 Uhr | Ende Moderation: Dr. Ute Sonntag, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. Edeltraud Jäger, Lebensberatung im [ka:punkt] Informationen: Veranstaltungsort Haus der Region, Hildesheimer Str. 20 30169 Hannover, Raum 602 Anmeldung Wir bitten um Anmeldung bis zum 02.06.2010 unter der E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. oder per Fax: 05 11 / 3 50 55 95 oder per Post mit dem Coupon von dem Veranstaltungsflyer. Die Veranstaltungsgebühr beträgt 25 Euro. Organisation AG Gender und Depression des Bündnisses gegen Depression der Region Hannover für Rückfragen: Birgit Robel Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover Tel.: 05 11 / 1 68 -4 47 03 /-4 35 02 Die Anerkennung von Fortbildungspunkten für diese Veranstaltung ist bei der Akademie für Ärztliche Fortbildung der Ärztekammer Niedersachsen beantragt. |




