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Der Arbeitskreis "Gesundheitsfördernde Hochschulen" besteht seit 1995 und wurde von der LVG und dem Forschungsverbund Gesundheitswissenschaften Niedersachsen (FGN) gegründet. Der Arbeitskreis ist offen für interessierte Hochschulen. Potenziell unterstützende Institutionen, Träger von Gesundheitsförderung sowie VertreterInnen der verschiedenen Interessengruppen und Entscheidungsträger an Hochschulen sind zur Mitarbeit im Arbeitskreis eingeladen.
Warum gesundheitsfördernde Hochschulen?
Die Hochschule ist Lebens- und Arbeitswelt für über
500.000 Bedienstete und ca. 2 Millionen Studierende in Deutschland. Als
wichtige bildungspolitische Institution übernimmt die Hochschule die Ausbildung
von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, potenziellen Führungskräften und
Entscheidungsträgern. Daher kommt der Gesundheitsförderung an den Hochschulen
eine besondere Bedeutung zu, auch als Vorbild zu fungieren, um andere
gesellschaftliche Bereichen voranzubringen.
Was wollen wir?
Der Arbeitskreis verfolgt das Ziel, an den Hochschulen
gesundheitsfördernde Lebens- und
Arbeitsbedingungen zu initiieren und zu unterstützen. Bestehende Projekte
werden miteinander vernetzt. Wichtige Zielsetzung ist die Beteiligung aller
Gruppen, die in der Hochschule arbeiten, lernen und lehren.
Am salutogenen Paradigma ausgerichtet, beschäftigt
sich der Arbeitskreis mit folgenden zentralen Fragestellungen:
·
Welches
sind die gesundheitsrelevanten Bedingungen an der Hochschule?
·
Wie
wird Gesundheit im Setting Hochschule hergestellt und aufrechterhalten?
Unter diesem Blickwinkel werden Veranstaltungen durchgeführt, um gesundheitsförderliche Entwicklungen
an einzelnen Hochschulen und beteiligten Institutionen zu initiieren und zu
unterstützen sowie Arbeitskreistreffen zum Erfahrungsaustausch
organisiert.
Dabei sollen Impulse
entstehen, die dazu geeignet sind, eine strukturelle sowie individuelle Förderung
von Gesundheit im Lebensraum Hochschule zu ermöglichen.
Der Arbeitskreis orientiert sich an der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung
und versteht sich als Setting-Projekt. Zur Qualitätssicherung hat der Arbeitskreis
zehn Gütekriterien für gesundheitsfördernde Hochschulen entwickelt.Der
Arbeitskreis hat eine eigene Internetpräsenz, auf der umfängliche Informationen
zum Thema Gesundheitsförderung und Hochschule zu finden sind. Die
Internetpräsenz wird an der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) aufgebaut und
betreut. Die Aktivitäten des Arbeitskreises werden durch die Techniker Krankenkasse
gefördert.
Wie arbeiten wir?
Mitglieder der im Arbeitskreis zusammengeschlossenen Hochschulen und Einrichtungen treffen sich regelmäßig zu Arbeitstreffen.
Zusätzlich finden themenspezifische Workshops, Thementage und Fachtagungen statt, die dem wissenschaftlichen und praktischen Austausch zu Themen der gesundheitsfördernden Hochschulen dienen.
Der Arbeitskreis will darüber hinaus bestehende Projekte begleiten und befördern, an denen mehrere Hochschulen beteiligt sind.
Die Aktivitäten des Arbeitskreises werden durch die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. koordiniert. Dabei kann die Landesvereinigung auf langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und der Koordinierung von Netzwerken zurückgreifen.
AKTUELL:
Die nächsten Sitzungen des Arbeitskreises:
05.02.2010 in Hannover Tagesordnung als PDF
23.04.2010 in Hannover
Bei Interesse senden Sie bitte eine Mail an:
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Im November 2009 ist eine Tagung des AKs zum Thema “Studierende und süchtiges Verhalten (Arbeitstitel)" geplant. Der Ort wird noch bekannt gegeben.
Link zur Website:
www.gesundheitsfoerdernde-hochschulen.de
Verantwortlich für den Internetauftritt:
Prof. Dr. Thomas Hartmann
Hochschule Magdeburg-Stendal(FH),
Fachbereich Sozial- und GesundheitswesenBreitscheidstr. 2 - Haus 1
D-39114 Magdeburg
Tel. +49 (0) 391 / 8864456
Fax +49 (0) 391 / 8864293
E-Mail:
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